Norwegen 2018 – unterwegs mit den könnenwirnintendo Kids (Teil 1)

… unterwegs mit dem DAF T244  und den zwei könnenwirnintendo kids Mia und Peer. Dabei sind wir im Sommer 2018 über Kristiansand eingereist, um eine Rundtour durchs südliche Norwegen zu machen. 

Ankunft in Kristiansand: der anvisierte Stellplatz für die Nacht ist ein gesperrter Privatweg. So hab ich mich kurzerhand wieder in der Mini Hafen gestellt, den ich vom letzten Jahr noch kannte.

Mich hätten in Norwegen die Gletscher und die Einsamkeit des Nordens mehr gereizt, aber da meine zwei Kinder eher Badeurlaube (Juist, Baltrum) gewohnt sind, wurde es ein Test verschiedener Badelokations.

Trotzdem nicht schlecht. Mit ganz viel Wald, Sommer, Zeit und so gut wie keinen Mücken diesmal. Es war nämlich sehr trocken in Norwegen und abgesehen von einem Hitzegewitter hat es die ganze Zeit nicht geregnet.

Norwegen ist wunderschön und mit so einem All Terrain Mobil kann man auch Plätze aufsuchen, wo ein normaler Camper nicht hinkommt oder es unschön auffallen würde. Leider finden sich gerade im Süden immer mehr camping forboud schilder oder die Wege haben eine Schranke. Wir haben daher einen gewissen Aufwand betrieben, schöne Plätze abseits von klassischen  Campingplätzen zu finden und von denen will ich hier berichten.

Wer Bullerbü auf norwegisch erleben will, dem sei http://hogetveitsnaturcamp.no ans Herz gelegt. Campingplatz trifft es nicht so recht …. es ist eher eine Reise in eine romantische, gute alte Zeit und zu zwei ganz besonders lieben Menschen. Der Bauer hat ein Museum in der Scheune, auf dem naturbelassenen Gelände ist Platz ohne Ende und für meine Tochter hatte ich diesmal eine eigene Hütte für ganz kleines Geld angemietet. Der Bauer sammelt Kutschen, im Wald stehen eine Schuhmacherwerkstatt, eine Käserei und eine kleine Schmiede, alles 150 Jahre alt. Im mini Hofladen verkauft seine Frau selbst gebackene Brötchen.

Der Platz liegt auf einem Berg, man kann weit über Norwegen schauen. Etwas weiter die Strasse runter ist ein kleiner See mit zwei Kanus und ein ausgeschilderter Wanderpfad führt zu einem Aussichtspunkt. Es gibt dort ganz viel zu entdecken.

 

Überhaupt scheint es eher unbekannt zu sein, daß die meisten Campingplätze (wenn man sie so nennen will) Hütten zum anmieten haben. Norwegen ist super teuer, aber wenn man mit einem einfachen Leben in einer der Hütten zufrieden ist, kann man „nur“ mit einem Auto und einigen Vorräten bewaffnet einen erlebnisreichen und günstigen Urlaub in Norwegen machen.

Östlich von Dalen gibt es bei Lardal einen kleinen Campingplatz direkt am Wasser. Sehr klein, aber tadellos in Schuss und auch dort kann man eine Hütte zusätzlich anmieten.

http://www.google.de/maps/@59.4248912,8.1800409,15z?hl=en

Der Besitzer betreibt einen kleinen Imbiss, wo man (allerdings zu norwegischen Preisen) einkehren kann. Es besteht eine Schiffsverbindung nach Dalen, überhaupt wäre der Campingplatz ein super Ausgangspunkt, wenn man ein paar Tage Boots Camping machen möchte.

Der Campingplatz in Lärdal hat ausser dem kleinen Sandstrand und einen kleinen Spielplatz, aber baden im Wasser ist dort die beste Beschäftigung.

 

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