Handstand in Norwegen – 2019 (Teil 2)

Teures Pflaster Norwegen, aber die überwältigende Natur ist umsonst und ich hab viele schöne Bilder im Kopf und Digital nach Hause gebracht:

Wandern in der Hardangervidda

Ebenfalls in der Hardangervidda
Ein leicht verregneter Tag, mit etwas stürmischem und regnerischen Wetter sollte man in Norwegen stets rechnen. Mia, living on the edge, den Regenschirm hat sie glaub ich bei der Umbrella Corporation mitgehen lassen.

Unsere erster, richtiger Gletscher. Das Bild ist am Nigardsbreen enstanden:

Oben am Nigardsbreen. Die Farbe vom Eis vergißt man nie wieder.
Der Plan war, etwas Gletschereis im Gefrierfach vom Truck nach Hannover zu schmuggeln um dort exklusive (nichtalkoholische) Drinks damit zu kühlen. Aber unten beim Truck war kaum noch etwas da vom Eisblock …

Nigardsbreen: touristisch voll erschlossen, mit Busparkplatz, Zubringerbooten und geführten Touren. Gut, mit der Corona Kriese hat es sich beruhigt, ich schreibe dies im November 2020. Aber diese Seite gibt (oder gab) es leider auch in Norwegen: Kreuzfahrtschiffe, die 3000 Chinesen auf einen Schlag ausspucken, welche dann die Flam Bahn ausgebucht haben, mit Bussen überall hingekarrt werden und (eigene Erfahrung) ziemlich respektlos sind.

Besser ist es, sich eine ganz ruhige Ecke zu suchen, wo keiner hinkommt. An der Stelle spielt einem in die Hände, daß Norwegen (ausserhalb der Städte) ein komplett unterentwickeltes, öffentliches Verkehrsystem hat. Ohne Auto kommt man im Grunde nirgendwo hin. Taxis sind sowieso unbezahlbar, das hält die Pauschaltouristen auf Abstand. So eine abgelegene, traumhaft schöne Ecke ist (inmitten einiger touristischer Hot Zones) Undredal:

Das abgelegene Undredal, in dem Ort gibt es einen zentral gelegenen Campingplatz mit einem Cafe. Das Cafe liegt direkt am Anleger vom Fjord.

Undredal, in der Mitte kann man den Truck auf dem kleinen, kommunalen Campingplatz erspähen.
Handstand, am kleinen, reißenden Gebirgsbach von Undredal

Undredal eigent sich prima, um etwas zu wandern, aber auch für Bootstouren z.B. mit dem Kajak. Wir haben ausserdem einige Nachmittage im gemütlichen Fjord Cafe verbracht, um dort an den riesen Tischen Siedler & Karten zu spielen. Und um gegen deutsches Bier eingetauschte Waffeln mit Vanillieeis zu futtern. Vorbei ziehende Kreuzfahrtschiffe, die mit ihrer menschlichen Fracht auf dem Weg zu Flam Bahn sind, schmücken die Fjord Landschaft dann nur und stören nicht weiter.

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