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Heizung von VELPAX, Inbetriebnahme

Moin,

ich bin nun Besitzer einer solchen Heizung.

Ich wollte sie erstmal testweise aufbauen, bekomme aber das Display nicht zu laufen.

Versorgt werden soll das Teil mit einer 12V Batterie, diese ist geladen und zeigt auch 13,5V an. Sobald ich die Kabel der Heizung anschließe werden nur noch 1,45V angezeigt und nichts weiter passiert.

Kann sich jemand vorstellen, wo der Fehler liegt?

VG Frank

chris@25u hat auf diesen Beitrag reagiert.
chris@25u

Hört sich an, als würde die Batterie zusammenbrechen, sobald sie belastet wird. Was für eine Batterie hast du genommen? Ich nehme für meine drei Drachen je eine 12V 60Ah Starterbatterie mit immer angeschlossenem Erhaltungsladegerät. Ein 4Ah-Ladegerät reicht.

Oder meinst Du, die Batterie geht auf Tauchstation, obwohl die Heizung noch nicht eingeschaltet ist? Das könnte ich mir dann nur vorstellen, wenn die Glühkerze dauerhaft voll Strom zieht oder ein Kurzschluß vorliegt. Wird das Kabel warm? Hast du ein Amperemeter um zu prüfen, wieviel Strom gezogen wird?

60 Ah ?

Ich habe eine 6Ah LiFePo4. Ich meine im Vorfeld gelesen zu haben, das soll reichen.

Aber wenn die Batterie fürs heizen zu klein ist, sollte dann nicht wenigstens das Display etwas anzeigen?

Nochmal von vorn.

Das Gerät wurde geliefert. Da ist dann der Kabelbaum mit Anschluß an das Heizgerät, die Dieselpumpe, das Bedienteil und die 2 Kabel zur Batterie. Bei den Steckverbindungen kann man ja nichts falsch machen, passt ja alles nur da, wo es hingehört.

Also habe ich nur die Kabel zusammengesteckt, das rote an Plus und das schwarze an Minus der Batterie. Mein Gedanke war nun, daß das Bedienteil zumindest starten sollte. Das passiert nicht.

Daraufhin kam mir der Gedanke, die Spannung zu messen, Batterie 13,5 V, bei Anschluß 1,45 V.  Eine Erwärmung eines Kabels ist mir dabei nicht aufgefallen.

chris@25u hat auf diesen Beitrag reagiert.
chris@25u

Hallo Frank.........
sorry, 6A /12V Batterie/Akku, für die Glükerze die beim "Start/Glühen mit ca. 120W konstant braucht

(Spannug darf nicht unter 12V+) sinken!

Versuche es doch mal mit einer neuen. 60A s.O. und schon wirt es warm.

LG

chris@25u hat auf diesen Beitrag reagiert.
chris@25u

Moin Leute !

Ich würde Frank zustimmen, dass die Heizung auch bei einer schwachen Stromversorgung wenigstens das Bedienteil einschalten sollte. Ausgeschaltet zieht sie nur sehr wenig Strom. Das wird erst kritisch, wenn die Glühkerze stufenweise hochgefahren wird.

Also entweder ist die Batterie völlig hinüber oder die Heizung selbst ist defekt. Bei einer Verpolung oder einem Kurzschluss sollte aber die Sicherung im Kabelstrang auslösen. Die hat 15A oder 20A.

Mein Rat wäre, es mit einem Steckernetzteil zu probieren. Ein komplett unterdimensioniertes Steckernetzteil z.B. 12 Volt / 3 Ampere sollte zumindest das Bedienteil zum leuchten bringen.

Oder: alles in einen Wäschekorb packen und raus zum Auto, um die Heizung provisorisch mit der Fahrzeug Batterie zu verbinden.

LG chris

6ah LiFePo4?

 

vergiss das... da macht das interne BMS den Sack zu wenn die Glühkerze hochgefahren wird.

 

da muss schon was grösseres hin. schau in die Beschreibung der LiFePo4 wieviel Ampere das interne BMS durchlässt, ich denk so ab einer Grösse von 20-30ah wird das funktionieren.

Hallo,

ich war gestern wieder am Ort des Geschehens. Es lag wohl doch an der Batterie. Mit einer 50 Ah hat es funktioniert.

Es gab dann noch einige kleine Probleme wie das Entlüften der Dieselleitung, oder ein Leck der Leitung weil sie gegen den Auspuff kam. Aber das ist nun behoben und es funktioniert soweit.

Wir sollten vielleicht nochmal über die Lautstärke reden, die finde ich doch sehr hoch. Ich habe die Heizung im Geräteschuppen und nur das Warmluftrohr geht ins Gartenhaus. Der Gedanke dort mit der Heizung zu übernachten gefällt mir gar nicht.

VG Frank

@frank163

Hallo Frank,

es gibt mehrere Geräuschquellen bei der Heizung: Auspuff, Verbrennungsluftansaugung, Gebläseluftansaugung, Warmluftschlauch.

Der Auspuff ist leicht zu dämpfen: Man kann zB. zwei der Auspufftöpfe verwenden. Eines nahe am Brenner und nur die günstigen Töpfe nehmen, bei denen man längs durchsehen kann. Die Besseren mit Einlaß oben und Auslaß gegenüber unten weisen zu viel Kurven auf. Das kann den Rückstau zu sehr erhöhen. Und man kann das Rohr komplett mit Krümmerband umwickeln. Auch doppelt. Das bringt richtig was.

Den besseren Auspufftopf kann man aber prima in das Rohr für die Verbrennungsansaugluft setzen. Gute Wirkung. Und den Ansauggeräuschdämpfer noch mit Filtervlies umwickeln.

Die Gebläseansaugluft d:75mm bekommt man mit einem Telefoniefilter ruhig (da kommt ne Menge Lärm her). Mit mehreren Lagen Filtervlies wird es auch schon deutlich besser.

Beim Warmluftauslaß, auch meistens d:75mm, gibt es nicht viel zu dämpfen, hier entsteht auch nicht so viel Lärm. Grundsätzlich sind glatte Rohre leiser als Wellrohre, wenn ein Rohr verwendet werden soll. Lange Auslaßrohre sind etwas leiser als kurze oder keine Rohre.

Das Lauteste ist bei meinen Heizungen die Pumpe, außer bei hoher Heizleistung.

Grüße Michael