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Tagsüber ist Las Vegas weniger spektakulär, aber dafür haben Attraktionen geöffnet die in den dunklen Stunden des Tages nicht zugänglich sind. Es wäre viel zu schade, Las Vegas nur zum Zocken zu besuchen. Ich hab viele manchmal etwas versteckte Läden & Highlights entdeckt, die von den meisten Touristen übersehen werden.
Los geht es jedoch mit kitschig bunt. Viele „Galerien“ in den Einkaufspassagen haben nur tagsüber geöffnet. Galerie in Anführungszeichen, weil sich die ausgestellte moderne Kunst am ehesten an neureiche Russen oder so richtet. Leute mit Geld, aber ohne jeglichen Geschmack.
Trotzdem schön anzusehen. Und für die eine oder andere Inspiration, wie man das Zimmer einer 16-jährigen einrichten könnte ganz gut.
The big U. Zwei echte LKWs als Kunst. Ein Stück Venedig – in Las Vegas. Mit echten, singenden Gondolieri und gechlortem Wasser. In der Einkaufspassage vom Venetian. Zusammen mit dem angrenzenden Palazzo ist das Venetian Resort einer der grössten Hotel Komplexe der Welt. Das war ein Fund, der von den meisten Männern die einfach nur schnell aufs Klo wollen vermutlich übersehen wird. Ein Urinal mit einem Stück der Berliner Mauer. Gefunden im Main Street Station Hotel & Casino, Fremont Street. Ganz in der Nähe: ein riesen Gold Nugget im „Golden Nugget Hotel & Casino“. Ist ein paar Millionen Dollar wert, rechts vom Haupteingang.
Ein paar der Funde hier sind natürlich auch Nachts zugänglich, die Casinos in Las Vegas schliessen nie. Ich hab diese Fotos trotzdem hier einsortiert, da sie am besten zu einem Rundgang durch die Stadt passen.
Im „The D“ entdeckt, Fremont Street. Der vermutlich letzte Sigma Derby Pferderennen Automat. Mit solchen Spielautomaten aus der Aera der 70er Jahre ist Las Vegas gross geworden.Man fragt sich natürlich sofort, warum Erwachsene um diesen Spielautomaten herumstehen, der auf den ersten Blick wie ein Kinderspielzeug aussieht. Aber hier wird ernsthaft gewettet.
Der Einsatz beträgt 25 cent und zu gewinnen gibt es 4000 Münzen (1000$), wenn man Glück hat und auf das richtige Pferd gesetzt hat. Oder vielmehr auf die Reihenfolge, in der die 5 Pferde einlaufen. Der Automat ist wirklich alt und die Mechanik wird liebevoll gepflegt. Ich fand diesen Spielautomaten viel vergnüglicher als die ganzen anderen Geldspielautomaten mit Computer Bildschirmen.
Nebenan steht noch ein etwas modernerer Spielautomat für Pferderennen, der 1$ schluckt.
Etwas Street Art, nebenbei fotografiert Im Luxor gibt es ein Ausstellung mit Artefakten der Titanic, aus über 4000 Metern Tiefe nach oben geholt. Im Bild das bislang grösste Stück, was an die Oberfläche gebracht wurde. Das ist ein Teil der Seitenwand.Hier ein Modell der Titanic, wie sie seit über 100 Jahren auf dem Meeresboden liegt. Porzellan mit dem Logo der White Star Line. Sehr sehenswert und einmalig, mit 43$ Eintritt aber auch sehr teuer. Wie eigentlich alles in Las Vegas.
Wer in Halifax ist: dieser Hafen war der erste Anlaufpunkt für Rettungsschiffe. Auf dem dortigen Friedhof wurden viele der Titanic Opfer begraben (Reportage dazu).
Schräg gegenüber vom Mandalay Bay gibt es mit der „PINBALL Hall of Fame“ ein weiteres Highlight. Über 200 Flipper und Videospiel Automaten, liebevoll restauriert.Abgesehen von Flippern sind dort auch die drei bekanntesten Wahrsageautomaten (Wikipedia).
Neben dem nur 60 Mal gebauten Urtyp des „Zoltan“ Wahrsageautomaten hat das Museum den „Zoltar“ Nachfolger, dem ich in Las Vegas immer mal wieder in Einkaufszentren begegnet bin. Links im Bild eine Parodie auf diese Art von Automaten. Mit Donald Trump der eine fantastische (oder pessimistische) MAGA Zukunft voraus sagt.
Oder von sich gibt: er könnte problemlos auf der Strasse Leute erschiessen – und würde trotzdem wieder gewählt werden. Hat er wirklich so gesagt …
Auch wenn man keine Lust hat, Geld für überteuerte Prada oder Gucci Handtaschen auszugeben: es macht Spass in den Einkaufspassagen zu bummeln. Das ist eine rund laufende Rolltreppe. Ein verstecktes, technisches Highlight in der Caesars Forum Einkaufspassage.
Wird nur von Mitsubishi Japan gebaut, in den USA gibt es exakt 3 dieser Anlagen. Eine davon ist in Las Vegas.
In der Einkaufspassage, für überteuerte Markenklamotten Der eigenwillige Baustil – triefend vor Gold Dekors und mit exzentrischen Teppichen ausgelegt begegnet einem überall Teuer, aber es kann natürlich trotzdem Spass machen in einer der vielen Bars abzuhängen. Hier die Bleau Bar im Fontainebleau Las Vegas. Design: extraordinary Ein Vegas Downtown Mural von Ana Marietta Gleich nebenan: die Atomic Bar, ebenfalls Las Vegas Downtown Dann lieber gratis Kunst im öffentlichen Raum. Hier die Skulptur „Big Edge“ der Künstlerin Nancy Rubens. Eine Palme aus Kanus. Beim Cosmopolitan Hotel. Für nüchterne Fotos moderner Architektur finden sich in Vegas massenhaft Motive Ein abendlicher Blick auf das Rio. Ganz oben (da wo die Treppe zu sehen ist) befindet sich ein Spitzenrestaurant mit genialer Aussichtsplattform Ein Detail vom „Paris Paris“, am Abend fotografiert Im Infinity Museum. Die optischen Illusionen sind perfekt, in diesem verspiegelten Raum glaubt man durchs All mit tausenden Sternen zu schweben.Im begehbaren Kaleidoskop, ebenfalls Infinity Museum. Komplett gratis ist dagegen der Mini Zoo im Flamingo Hotel. Selbstverständlich mit Flamingos, aber auch Koi Fischen und anderen Tieren. Im Hollywood Cars Museum. Hier der 1975er Ford Grand Torino, mit dem Ben Stiller & Owen Wilson unterwegs waren. Das original Batman Auto, rechts davon das fliegende Auto mit dem Scaramanga entschwebt … Nochmal James Bond: ein Lotus Esprit S1, U-Boot Version
Einen Lots Esprit so wie im Film gezeigt als U-Boot zu betreiben ist technisch nicht möglich. Das Modell im Film war geflutet und wurde von Tauchern bedient, inzwischen ist Elon Musk der Besitzer. (Wikipedia Wet Nellie)
Trotzdem eine schöne Erinnerung und für die Verwandlung vom Auto zum U-Boot waren mehrere Mockups notwendig. Eins davon ist im Auto Museum ausgestellt.
Tatsächlich fahrbereit, diese Mercedes Stretch Limousine mit Whirlpool. Eine Konvertierung, auf die der ursprüngliche Hersteller nie gekommen wäre.Schluss des Spaziergangs durch Las Vegas könnte das berühmte Schild am Eingang der Stadt sein. Leider mit sehr vielen Leuten, die dort ein Selfie machen wollen.