In der verlassenen Kennicott Kupfermine, Alaska

Nach Anyox eine weitere Kupfermine, die ich in Alaska besucht habe. Während die Ghosttown Anyox jedoch verlassen ist und sich dort nur noch geheimnisvolle Ruinen befinden ist Kennicott gut erhalten. Zur Zeit wird die Anlage von den Amerikanern vorbildlich restauriert und hat zu Recht den Status von einem „National Historic Landmark“. Die Produktionsanlagen von Kennicott Mine sind daher nur im Rahmen einer Gruppenführung zu besichtigen, aber ich finde das okay. Es ist schön zu sehen, dass dieses Industriedenkmal gepflegt und erhalten wird. Auch wenn einem das private herumstöbern darin vorenthalten …

Lost Place: die Mascot Gold Mine in Hedley

In den Rocky Mountains klebt oberhalb von Hedley, British Columbia, eine aufgegebene Goldmine in 1500 Metern Höhe an einer Felswand. Der Zugang ist schwierig und die Gebäude sind untereinander lediglich mit wackeligen Holztreppen verbunden. Obwohl ein Teil der Gebäude renoviert wurde und es sogar eine kleine Ausstellung gibt ist die ehemalige Mine offiziell nicht zugänglich. Ich war nach einer schwierigen Kraxelei trotzdem dort und hab den Zustand der verlassenen Anlage dokumentiert. Die Mascot Gold Mine (englische Wikipedia) wurde von 1936 bis 1949 betrieben und weist mehrere Besonderheiten auf. Am markantesten …

Lost place: die Sanna Mine Sardinien, 1936

Die 1936 eröffnete Sanna Mine liegt im gleichen Tal wie die Montevecchio Mine, in unmittelbarer Nachbarschaft. Während der Montevecchio Komplex teilweise renoviert und für die Öffentlichkeit erschlossen wurde steht das der Sanna Mine noch bevor. Das Gebiet ist dafür frei zugänglich und kann einfach so besichtigt werden. Perfekt für etwas Industrie Archäologie – auf eigenes Risiko. Dort geparkte Maschinen verharren derzeit im Dornröschenschlaf. Die einzigen Bewohner der einsturzgefährdeten Gebäude sind ein paar Tauben und ängstlich davon huschende Eidechsen. Immerhin ist der Schacht mit einer Betondecke verschlossen und eigentlich ist das …