Sommer in Süd Norwegen 2017 (Teil 1)

Dänemark war ja schon Mal nicht schlecht, aber was ist mit Norwegen ?

Norwegen ist teuer, wenn man „Urlaub Norwegen“ im Internet recherchiert. Pro Woche kann man problemlos 1000 Euro Miete für ein Ferienhaus einplanen. Mit Boot natürlich, aber wer hat in Norwegen bitte kein Boot ? In Deutschland ist es eine mir lieb gewordene Gewohnheit, oft und gern essen zu gehen oder sich den Nachmittag mit Kuchen & Kaffee Latte zu verschönern.

Das alles (Hotel, essen gehen, shoppen) ist in Norwegen ein ziemlich luxoriöses Unterfangen. 

Aber mit so einem (zu dem Zeitpunkt schon richtig gut) ausgebauten LKW empfiehlt sich Norwegen sehr als Reiseland. Man hat zwar nicht das Recht, sich überall mit seinem LKW in die Landschaft zu stellen, aber es gibt genug ruhige Stellplätze, wo man niemanden stört oder man fragt einfach nett. Gerade Süd Norwegen hat viele ganz kleine und ruhige Campingplätze, oft als Naturcampingplatz angelegt. Kaum bekannt: die meisten Campingplätze in Norwegen haben die Möglichkeit, eine einfache Hütte zu mieten. Diese kosten umgerechnet zwischen 20 und 40 Euro. So einen könnte man auch einfach mit einem vollgepackten PKW ansteuern, um in Norwegen einen bezahlbaren Urlaub mit viel Natur, Wandern und Chillen zu verbringen.

Norwegen ist felsig und sehr regenreich, was für eine überwältigende Natur aus Bergen, Flüssen, kleinen Seen, Wald, noch mehr Wald, Felsen darin, kleinen Sümpfen mit Sumpfgras, Fjorden und dem Meer sorgt. Eigentlich plätschert immer irgendwo ein kleiner Bach und im Gegensatz zu unseren Gebirgen versickert das Wasser nicht im Fels oder löst ihn auf, sondern bleibt
immer stehen – bis es über den Rand läuft. Mitten im Gebirge trifft man daher auf kleine Sümpfe mit Wollgras und winzige Teiche mit Libellen.

Ich hatte das Glück, daß ich mir den Reisezeitraum innerhalb der
Sommerferien frei aussuchen konnte und so sind wir losgefahren, als das Wetter in Norwegen gut war.

Diesmal war ich mit meinen beiden Jungs unterwegs: Niels und dem etwas jüngeren Peer. Dabei hab ich mir das Doppelbett hinten mit Peer geteilt, Niels hatte die Kabine vorne ganz für sich. Eingereist sind wir dabei über Hirtshals in Dänemark, es gibt mit Fjordline und Colorline zwei Anbieter. 

http://www.google.de/maps/@57.5916034,9.9694673,17z?hl=en

Da die Fähren für große Fahrzeuge oft ausgebucht sind, sollte man rechtzeitig buchen und nicht etwa spontan am Hafen versuchen, auf ein Schiff zu kommen. Ähhh, so wie wir es gemacht haben um genau zu sein, wir hatten dabei echt Glück und konnten noch am selben Tag mit der Nachtfähre übersetzen. 

Ankunft Mitternachts, die Nacht haben wir dann in einem kleinen Hafen auf einer Kristiansand vorgelagerten Insel verbracht. Für mich war Norwegen neu, daher hab ich mich dann erst Mal ein paar Tage auf einen kleinen Campingplatz in Fione am Nisser gestellt, um die Gegend zu erkunden und ein Feeling für Norwegen zu bekommen. 

Sandnesodden in Fione, die Koordinaten sind hier:

http://www.google.de/maps/@59.1480403,8.4704236,16z?hl=en

 

 

 

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