Favignana, Insel der Tuff Steinbrüche

Streng genommen könnte man Favignana als „Industriell geprägt“ bezeichnen. Auf der gesamten Insel wurde Tuffstein abgebaut, die aufgegebenen Steinbrüche sorgen auf Favignana für eine teils bizarr schöne Landschaft. Ein Teil der Gruben, aus dem die rechteckige Quader gesägt wurden haben die Bewohner in Gärten verwandelt – oder dort kurzerhand windgeschützte Behausungen errichtet. Favignana ist nicht besonders zugänglich. Es gibt nur wenig Stellplätze und nur ganz selten einen kleinen Streifen Sandstrand. Bis zur Abreise werde ich mir sicherlich noch die Burgruine ansehen, insgesamt hat Favignana aber kaum nennenswerte Attraktionen. Abgesehen von …

Sizilien im Januar, glücklich im Land der Lasagne

Sizilien war mein Alternativziel nach Tunesien: 20 Grad in der Sonne, Vulkane, Ruinen, Pizza in Palermo, Calzone in Corleone. Klang doch gar nicht Mal schlecht. Tatsächlich kann es in Sizilien im Winter längere Zeit regnen und die Sonne geht früh unter. Auch wenn es an sonnigen Tagen bereits angenehm warm wird: Badewetter ist nur für Bestreiter vom Iron-Man. Bei meinem Aufenthalt im Januar bin ich praktisch keinen Touristen begegnet, dafür hatten aber auch nur sehr wenige Restaurants geöffnet. Corona war ja außerdem noch, aber als naturverbundener Individualreisender ist man da …