My Corona Times – Corona Blues Tagebuch

Jeder hat die Corona Krise anders erlebt. Das hier sind meine Bilder, welche meine Corona Wirklichkeit eingefangen haben. Das Tagebuch wird immer Mal wieder aktualisiert. Das neueste Bild ist stets oben.

Leider manchmal etwas polemisch, sorry.

August 2021. Die Einreise nach Finnland war dank digitalem Zertifikat problemlos. Ich stehe (auf dem Bild hinten links) ca 2 km von der russischen Grenze entfernt in Süd Karelien, vor dem ZSAR Einkaufszentrum. Es ist absolut nichts los, nur 20% der Läden haben geöffnet. Es fehlen die Touristen aus Russland. Die Impfung mit Sputnik V wird nicht anerkannt, da sie in Europa nicht zugelassen ist. Ich bin total froh, wieder unterwegs zu sein !

Juli 2021: inzwischen bin ich sogar 3x geimpft, daran war Anfang des Jahres nicht zu denken. Mir war an einer Kreuzimpfung aus den Impfstoffen PfizerBiontech und AstraZeneca gelegen, das gab es dann im Wechsel zwischen Frankreich und Deutschland.

Während in Deutschland immer noch das orange Impfheft verteilt wird, konnten die Franzosen damit überhaupt nichts anfangen. Dort wird grundsätzlich alles digital festgehalten. Im Grund genommen ist das logisch, denn das Impfheft war ursprünglich dazu gedacht, für den Impfling sämtliche Impfungen als nützliche Information festzuhalten. Die Funktion, dem Staat oder (wem auch immer) gegenüber einen Nachweis zu erbringen erfüllt das Heft nicht. Dazu müßte es fälschungssicher wie ein Personalausweis sein, aber das ist nicht der Fall.

Im Gegenteil:

Bei dem Impfheft kann man die Heftklammern aufbiegen und die Seiten rausnehmen. Der Name steht nur auf der ersten Seite.

Das Vorgehen der Coronaleugner und Impfmystiker wäre dann wie folgt: man sucht sich eine Person mit Impfheft und leiht sich das mal kurz aus. Nun das Impfheft auseinanderbauen, die rausgenommene Seite kann man beliebig oft in einem Blankoheft mit dem eigenen Namen drauf mehrfach verwenden. Damit latscht man zur Apotheke, zeigt das neu zusammen gemischte Impfheft mit der in Wirklichkeit nicht erfolgte Corona Impfung vor und läßt sich ein digitales Zertifikat ausstellen.

So einfach geht das, die (möglicherweise lebensrettende) Impfung auszulassen und unser Amateur System zu verarschen. Digital ist man damit durchgeimpft. Tatsächlich sind die ganzen Opfer von KenFM oder dem Attila Hildman ungeschützt unterwegs und verbreiten den Virus auch noch, wenn sie sich irgendwo angesteckt haben.

Unwissend und dumm wie Eltern aus einem Waldorf-Masern-Kindergarten.

So oder so gibt es offenbar überhaupt kein System, was verhindert, mich 5x (oder noch öfter) impfen zu lassen, wenn mir danach sein sollte. Der nächste Fehler im System. Mein Arzt oder die mobile Impfstation weiß nicht, was ich im Impfzentrum gemacht hab. Oder im Ausland.

Das kommt dabei raus, wenn christliche Gutmenschen in Form inkompetenter Politiker Entscheidungen treffen. Oder richtungweisende, wichtige Entscheidungen versäumen. Ähnlich wie in der Flüchtlingskriese, wo auf Grund der eigenen politischen Gutmenschen Agenda zu unserer Kultur ganz einfach nicht kompartible Menschen eingeladen wurden, in Scharen hier her zu kommen. Null Plan, aber mit „offenen Armen“. Ohne diesen Menschen in Not eine echte Perspektive in Europa bieten zu können.

Wie dem auch sein –

Immerhin bin ich nun nachweislich nach den französischen System durchgeimpft und das deutsche Zertifikat wurde mir ebenfalls erteilt, wobei die Apothekerin von meinem Vorgehen nicht gerade begeistert war. Aber die 18,- Euro vom Staat für die 5 Minuten Arbeit mit dem Zertifikat (=Stundenlohn über 200,- Euro) hat sie natürlich trotzdem gern genommen …

Ich bin heil froh, nun zwei Zertifikate zu haben. In meinen Augen ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ganzen deutschen Zertifikate nicht mehr akzeptiert werden. Zwischendurch war es ja sogar so, daß sich jeder der wollte als „Apotheke“ registrieren konnte, um Zertifikate in Eigenregie auszustellen. Unfassbar ! Dieser Dilettantismus !

Juni 2021: Zurück in Deutschland und mal wieder unterwegs auf dem Gelände vom Impfzentrum Hannover. Inzwischen steht Bine auf der Warteliste, um irgendwann Mal dran zu sein. Da hatte ich in Frankreich (24h) mehr Glück ! Anfang des Jahres, als es mit langer Verzögerung endlich mit dem Impfen los ging, waren wir schon einmal zum Sonntagsspaziergang hier. Das Publikum der Impfwilligen ist inzwischen ein komplett anderes, wir begegnen vor allem jungen Menschen, die mit dem Fahrrad oder Auto kommen. Im März bestand das Publikum meist aus gebrechlichen Menschen mit Rollator, stehts in Begleitung. Auf dem Parkplatz standen auffällig viele wartende Taxis.
Corona Impfstation in Langres Frankreich
Eine Aussenansicht der Corona Impfstation in Langres, Frankreich. Ich hab dort eher spontan auf der Durchreise nach Luxembourg halt gemacht und überraschenderweise hatten sie einen Termin für mich. Die Leute dort haben sich allerdings schon gefragt, wie ich es in deren System geschafft hab: kein Wohnsitz in Frankreich, keine französische Sozialversicherungsnummer und ich hab auch nur 20% von dem verstanden was sie gesagt haben. Aber ich war im System vorgemerkt, also haben sie auf Kulanz geimpft. Piecks und draussen war er wieder, der eigentlich ja ganz nette Boche. In Deutschland gilt nach wie vor die Impfpriorisierung, ich wäre irgendwann Mal dran. Das ist etwas, was ich den Franzosen nie vergessen werde ! Und der gestrige Fund von diesem Corona Kronkorken hat mich auch irgendwie nachdenklich gemacht. Wink des Schicksals ? 02.06.2021

Ein Corona Extra Deckel von einer Bierflasche auf einer Plastikschaufel. Im Hintergrund ist ein Teil von einer  Suchspule von einem Metallsuchgerät zu sehen.
Oh neiiin jetzt finde ich Corona „extra“ auch noch bei der Schatzsuche. Corona ist wirklich überall. Ob es diese Biermarke überhaupt noch gibt ? Das Bild ist in Frankreich entstanden, ich war Abends einfach nur so aus Spass mit dem Metallsucher auf einer grünen Wiese unterwegs. 01. Juni 2021.

Ein Wand Graffiti in Menorca. Zu sehen ist ein Cartoon mit einem Krebs der fuck covid 19 ruft.
Chillige Tage für mich auf Menorca, ich hab mich im Mai 2021 abgesetzt. Während in Deutschland alle auf Inzidenzwerte starren als gäbe es kein normales Leben mehr. Durch die Politik geht ein Aufschrei des Entsetzens, breit getreten durch die Massenmedien, als die Leute einfach über Ostern Flüge nach Mallorca buchen und abdüsen. Covid 19 hat Menorca allerdings auch erreicht, wie dieses Graffiti wieder spiegelt. Die Tourismusindustrie ist in Spanien schwer gebeutelt, trotz minimaler Inzidenzwerte auf den Balearen.

Corona im April 2021. In Deutschland beschäftigen sich die Politiker vor allem mit: sich selbst. So gibt es ein tagelanges Duell zwischen Marcus Söder und Armin Laschet um die Nachfolge für Flüchtlingskanzlerin Merkel. Ausgerechnet am 20.04 (!) steht Armin Laschet als der neue „Führer“ fest.

Eine Wandmalerei in Rennes-le-Bains Frankreich. Die Abbildung einer Frau mit weissem altertümlichen Gewand wurde um eine aufgemalte grüne Corona Maske ergänzt.
Frankreich im April 2021, ich bin in den Pyrenäen und kann sagen: dort kann man echt ruhige Tage haben ohne die ganze Corona Hysterie. Meist steh ich allein in den Bergen, erkunde die Gegend und gehe viel spazieren. Die Aufnahme zeigt ein zeittypisch verändertes Wandbild.

März 2021: während uns die USA bei den Impfungen inzwischen überholt haben, sind bei uns – immer noch – die über 80-jährigen dran. Dabei hatten die Vereinigten Staaten wegen Donald Trump einen denkbar schlechten Start erwischt. Israel meldet zeitgleich eine Impfquote von 50%.

Einerseits finde ich es in Ordnung, wenn Menschen über 80 zuerst geimpft werden. Diese sind potentiell am meisten gefährdet. Aber andererseits finde ich es auch unfair. Denn ein Greis oder eine Greisin mit 90 hat das Leben (hoffentlich) gelebt und es ist gleich, ob er oder sie wegen Corona oder aus Altersgründen von uns geht. Ganz anders bei Menschen, die 40 oder 50 sind, produktiv im Leben stehen, sich vielleicht noch um Kinder kümmern und eigentlich noch viele Jahre vor sich haben.

Durch die Medien wird bekannt, daß sich einzelne Politiker hundert tausende von Euro durch die Vermittlung von Masken in die Taschen gesteckt haben.

Profitiert unsere von den Nöten der normalen Bevölkerung abgeschottete Politikerelite finanziell von den Einschränkungen, die sie sich für die ganz normalen Leute ausdenkt ?

Eine Kaffee Vollautomat, der wegen Corona ausser Betrieb ist. Darauf weist ein Schild über der Kaffeemaschine hin.
20.02.2021: Kein Kaffee mehr, wegen Corona. Eine der vielen, unsinnigen Gängelungen der Regierung. Es macht keinen Unterschied, ob man sich an einem Automaten eine Fahrkarte zieht – das ist erlaubt – oder einen Kaffee. Gleichzeitig hat McDonalds in Niedersachsen zur Abholung geöffnet, aber die Toiletten sind dort zu – wo man sich z.B. die Hände waschen könnte.

Januar 2021: „Deutschland krempelt die Ärmel hoch“ Unserer Regierung ist vor Weihnachten ein prima Slogan eingefallen, um Impfskeptiker umzustimmen. Tolle Kampagne, deren Beraterverträge sicherlich nicht billig waren. Das offizielle Video:

www.bundesregierung.de/breg-de/mediathek/impfung-corona-1832668

Ein Mann hält vor dem Corona Impfzentrum Hannover neben einem Hinweis Schild zu Shuttle Bussen mit einem Fernglas nach etwas ausschau. Das Gelände ist leer und verlassen.
24.01.2021: ich kremple schon Mal die Ärmel hoch und halte beim Messegelände nach der Impfung Ausschau. Hier war ich vor zwei Wochen schon einmal. Gähnende Leere. Die einzige Veränderung: jemand hat das Schild um den Hinweis erweitert, daß kein Shuttle Verkehr statt findet.

Eine unbequeme Wahrheit, die in den Massenmedien nicht vorkommt: Asylbewerber (meiner Beobachtung nach oft junge, gesunde Männer) werden vor den Lehrern, Polizisten und der Feuerwehr geimpft. Die AfD kann sich über etwas freuen ! Quelle:

de.wikipedia.org/wiki/Priorisierung_der_COVID-19-Impfma%C3%9Fnahmen

Am Wegrand im Annapark Hannover sind kleine Holzöven aufgebaut, etwas Rauch zieht durchs Bild. Im Hintergrund stehen Menschen in einer Schlange, um Snacks und heiße Getränke zum mitnehmen zu kaufen.
17.01.2021: Ein ganz klein wenig Normalität in Hannover. Im Annapark hat das Mühlen Restaurant zwar nicht geöffnet, aber es gibt Snacks zum mitnehmen. Anstatt einem Lagerfeuer hat der Betreiber mehrere kleine Feuerschalen aufgestellt. In der Schlange halten die Menschen Abstand. Der Boden ist noch gefroren, ebenso die Annateiche.
Das komplett verlassene Impfzentrum in Hannover Laazen. Das Bild zeigt eine leere Fläche mit einem Hinweisschild
10.01.2021 – Hannover Messegelände. Hier soll angeblich das zukünftige Impfzentrum entstehen, entsprechende Wegweiser entdecke ich nach einigem Suchen. Gespenstische Leere, zur Zeit passiert hier gar nichts. Wir haben zwar einen Impfstoff entwickelt, aber Inkompetenz und Bürokratie verhindern den breiten Einsatz. Währenddessen steigen die Infektionszahlen rasant und die Bevölkerung wird weiter gegängelt und gelockdownt. Im kleinen Land Israel sind zum gleichen Zeitpunkt bereits 25% der Bevölkerung geimpft.
Innenansicht vom Hornbach Baumarkt in Hannover Altwarmbüchen. Die Gänge sind leer es ist nur ein Mitarbeiter des Baumarkts zu sehen.
30.12.2020, Baumarkt Hornbach. Der Baumarkt ist angenehm leer, es sind sind praktisch nur Baumarkt Mitarbeiter vor Ort und irgend jemand war so nett, die beknackten Hornbachdurchsagen abzustellen. In den Baumarkt kommt man nur mit einem Gewerbeschein und Perso, alle anderen bleiben draussen oder müssen online bestellen. Nix los, es hat nur eine Kasse auf und man ist sofort dran.
Drachen mit unterschiedlichen Farben flattern im Wind auf dem Kronsberg Hannover
19.12.2020, kurz vor Weihnachten. Am Kronsberg lassen die Leute Drachen steigen, eventuelle Viren wehen draussen ja einfach weg. Ausgelassene Normalität in Hannover. Im Radio wird der Song „Driving home for Christmas“ von Chris Rea nicht mehr gespielt. Ob Corona eventuell doch nicht so schlecht ist ?
Ein Schild in einem Eisladen, was als Wortspiel gleichzeitig darauf hinweist mit Abstand das beste Eis zu verkaufen und den Kunden vorschlägt zueinander Abstand zu halten
November 2020, ein verblichenes Plaket aus dem Sommer. Hier gab es das mit ABSTAND beste Eis.
Ein Werbeplakat der Deutschen Bahn welches die Benutzung von WLAN im Zug empfiehlt. Ungewöhnlich ist die Abbildung einer Frau ohne Maske.
Ein Plakat in der Bahn, ich bin mit dem Niedersachsenticket auf dem Weg nach Juist. Es ist Oktober 2020 und inzwischen wirken Plakate, wo Leute – ohne Maske – drauf sind völlig aus der Zeit gefallen. Die restliche Werbewelt hat sich nämlich umgestellt und bildet inzwischen eher Produkte oder Situationen als Leute ab. Oder die Leute haben tatsächlich ne Maske vor der Schnute.

In der Bahn nach Juist ist mir noch so ein Ding passiert …

Ich hab für mein Gepäck einen Fahrradanhänger dabei. Dem Schaffner ist nicht Recht, daß dieser im Eingang steht und er bittet mich, in den Wagon 2 umzuziehen, der ein geräumiges Fahrradabteil hat. Eigentlich ist aber genug Platz, man kommt gut drum rum und im Zug ist so gut wie nix los.

Das mache ich jedoch gern, im Bremen ziehe ich brav in den Fahrrad Abteil Wagon um, der aber irgendwie nicht viel anders ist. Gleiche Raumaufteilung, andere Einstiegsrampe. Das sieht der Schaffner, sagt aber nichts.

In Emden hält der Zug länger, es steigen zwei Polizisten zu und durchsuchen den Wagon 2, in dem ich sitze. Einer von denen hält Rücksprache mit dem Schaffner und spricht mich daraufhin gezielt und aggressiv an, ob ich denn meine Maske auch richtig auf hätte. Ich zucke mit den Schultern, lasse mich nicht provozieren und die beiden trollen sich. Mir wird klar, daß ich offenbar die Zielperson dieser Aktion bin und ich erkundige mich beim vogeligen Zugbegleiter, ob er mit der Situation etwas zu tun hat.

Der Zugbegleiter meint, er hätte bemerkt, daß ich „meine Maske nicht richtig auf gehabt hätte“ …

Dieser DB Corona Kapo hat also tatsächlich den Zug gestoppt und unter einem Vorwand die Polizei geholt, um mir wegen meinem Fahrradanhänger im nicht Mal zu 10% ausgelasteten Zug nach Norddeich Mole eins auszuwischen.

Das neue Corona Regime hat seine Denunzianten.

Bei der Rückreise ist es ähnlich gruselig. Ich muss am Frisia Anleger fast zwei Stunden auf den Zug warten und koche mir hinter einer Absperrung mit dem Tragia Standkocher in Ruhe Kaffee, dazu gibts Kekse. Die Polizei – oder sollte ich überspitzt / satirisch sagen: die zukünftigen Schergen des Corona Regimes – fahren durch den Hafen und machen Corona Durchsagen aus dem Auto heraus mit Lautsprecher. Das Hafengelände, in dem die frische Briese der Nordsee durchpfeift, wird zur Corona Sperrzone erklärt. Maskenzwang, auch wenn man alleine ist. Ich bin froh, daß die Polizisten offenbar lieber bequem im warmen Auto sitzen als herumzulaufen.

Später im Zug sind ebenfalls laufend Corona Durchsagen. Die Zugbegleiterin wird durch zwei schwer bewaffnete Polizisten (beide mit Maschinenpistole) begleitet, vermutlich um Coronaleugner und Maskengegner rauszufiltern. Wie krass ist das bitte, wie in einem Bürgerkrieg. Da ich jedoch alle Anweisungen befolge und ich mich unauffällig verhalte, muss ich jedoch nichts befürchten.

Ich beschließe, zukünftig nur noch Auto und LKW zu fahren …

inzwischen wird es immer komplizierter, den Spinnern zu entgehen. Hier im LIDL tut sich eine Mitarbeiterin besonders hervor, zieht mit wachsamen Auge durch die Gänge und schulmeistert Kunden, welche „die Maske nicht 100% korrekt auf haben“.

So eine kleine, drahtige und ganz ganz „toughe“ ist das, mit Bürstenhaarschnitt. Sie selber hat auf Grund ihrer Abmessungen aber kein Problem damit, mit Strassenschuhen auf die verpackten Lebensmittel zu steigen, wenn weiter oben im Regal ein leerer Karton abgeräumt werden muss.

Inzwischen bin ich ziemlich zynisch und übellaunig geworden. Beim Einkaufen schlage ich meinen Kids vor, daß sich jeder eine Packung Klopapier unter den Arm klemmt, damit die Leute vom Corona Regime wissen, daß wir „dazu gehören“. Das finden die beiden überhaupt nicht witzig.

Update Januar 2021: Inzwischen erscheint mir das, was ich damals geschrieben hab etwas harsch. Aber ich lass es einfach Mal so stehen, denn genau so hab ich es erlebt und empfunden.

Ein Mann sitzt mit einem Parka bekleidet in einem Chinaimbiss, er scheint der einzige Kunde zu sein. Die Eingangstür ist blockiert und   steht permanent offen.
Eines meiner Lieblingsbilder: der fast leere China Imbiss. Die neue Situation im Corona Zeitalter: mit dickem Parka einsam vor einem Bier sitzen, während die Tür sperrangelweit auf Zugluft eingestellt ist. Ausser dem Typen und mir war noch ein Pärchen vor Ort. Wir haben stillschweigend in bedrückter Stimmung unsere Mahlzeit eingenommen.
Zwei Einweg Corona Masken. Die obere ist neu die untere wurde mehrere Wochen lang getragen
17.09.2020, Elternabend an der Schule meiner Teenager Kids. Natürlich mit Maskenzwang und meine ist inzwischen ziemlich abgenutzt. Aber draussen vor der Schule hat jemand eine praktisch neue weggeworfen, die ich vom Boden aufgehoben und eingesteckt habe. Ein prima gratis Upgrade für den Maskenpflichtigen mit seiner abgenudelten Maske !
Ein grosses Flugzeug auf dem Flugfeld von Hannover Langenhagen. Es ist mit corendon beschriftet, was zunächst an Corona denken läßt
Anfang September 2020, ich bin mit dem Fahrrad unterwegs und radle am Flughafen Hannover entlang. Ich dachte im ersten Moment tatsächlich, daß dort „Corona Airlines“ am Flugzeug steht. So weit ist es inzwischen schon …
Aggressive Corona Anweisungen  an der Schaufensterscheibe eines Bäckers
Sommer 2020, Schaufenster beim Bäcker um die Ecke. Die Typen dort haben echt einen Knall. Maskenpflicht – verstehe ich. Aber hier hat sich eine ausgewachsene Corona Hysterie manifestiert. Seit dem schwinge ich mich aufs Fahrrad und fahre einen Bäcker weiter.
Ein verbundener Arm und eine Bescheinigung über einen Corona Test
Hannover, 07.07.2020. Ich bin gepieckst worden und nicht nur das. In der Schule meiner Kinder ist eine Corona Teststation aufgebaut, unser Edel Gymnasium nimmt an einer Vorzeige Aktion teil und alle, die es möchten, werden auf Corona getestet. Damit meine ich nicht nur einen PCR Test. An das aufsperren vom Rachen haben sich die Leute inzwischen gewöhnt so wie ans Zähneputzen. Es gibt zusätzlich einen Bluttest auf Corona Antikörper und das fand ich schon ganz interessant. Befund (wie von mir erwartet) negativ bei mir. Ich hab mich weder krank gefühlt zwischendurch, noch hatte ich unterwegs viele Kontakte. Dabei kam ich frisch aus der „Corona Hochburg Schweden“, naja so wurde es den Leuten zumindest vercheckt.
Ein Topf mit Kartoffeln kocht in Schweden auf einem kleinen offenen Feuer an einem See. Auf dem See fährt ein 15 jähriger Junge Ruderboot.
In Deutschland ist lockdown. Alle Läden und Restaurants haben zu. Und den Leuten wird gesagt, daß auch alle Grenzen dicht sind, was so nicht ganz richtig ist. Schweden hat in der Corona Kriese einen anderen (riskanten) Weg eingeschlagen und so gut wie keine Einschränkungen, auch bei der Einreise nicht. Wochenlang chille ich mit Peer, der nur elektronische Schule hat, allein an irgend einem einsamen See. Gelegentlich fahren wir etwas weiter und füllen nur bei dringendem Bedarf die Vorräte auf.
Ein Lagerplatz mit Tisch und an einem See in Schweden, rechts steht der DAF T244 Truck
19.05.2020 – mit Peer in Schweden. Cool, wenn man so ein autarkes 4×4 Zombie Apokalypse Fahrzeug hat. Corona, das findet irgendwo anders statt. Daheim drehen alle am Rad: sollen sie doch … wir sitzen am See und spielen Siedler für Zwei.
Innenansicht vom einem Schuhgeschäft, die Auslagen sind abgesperrt und mit dem Hinweis Corona Absperrung versehen.
Im Schuhcenter, Mai 2020. „wir freuen uns mit ihnen.“ Ja, und worauf ?
Unter strengen Auflagen haben manche Läden wieder geöffnet. Ist das Geschäft jedoch zu groß wird der Betreiber gezwungen, seine Ladenfläche durch Absperrungen künstlich zu verringern. Auf einem Schild steht: nicht über die Absperrung greifen …
Ein Werbeplakat für eine Fernsehsendung. Dieses hängt seit über einem Monat dort.
Das Bild ist vom 08.05.2020, es wurde auf dem S-Bahnhof Hannover Kleefeld aufgenommen und zeigt: ein Werbeplakat für Anfang März. Die Wirtschaft steht still, sämtliche Restaurants, Baumärkte, Frisöre usw haben zu. Seit zwei Monaten gibt es keine neue Plakatwerbung mehr ! „Schnauze immer noch nicht voll“ – geradezu prophetisch für die nächsten Monate. Nein, wir haben die Schnauze immer noch nicht voll und sperren den Rachen auf für das Corona Wattestäbchen !
12.04.2020: Unterwegs in Frankreich. Die Regierung erlaubt Reisen nur aus gutem Grund, die Rückreise nach Deutschland oder Supermarktbesuche sind einer dieser beiden. Vor jedem Fahrtantritt gilt es daher, die Attestation de Deplacement Derogatoire auszufüllen. Ich grabe mein Schulfranzösisch aus. In Trumps Amerika wird gegen Corona dagegen praktisch nichts unternommen.
20.03.2020: Ich setze mich aus Deutschland ab. Hier sitze ich in einer heißen Quelle in Rennes-les-Bains, die 42 Grad Wassertemperatur hat, während in Deutschland und Frankreich alle daheim bleiben müssen. Aber Baden – dient der Reinlichkeit … Abends in der heißen Quelle hocken und die Sterne beobachten zählt zu meinen schönsten Erinnerungen in Frankreich.
27.02.2020: Leer gekaufte Reagale mit antiviralen Reinigungsmitteln in der Metro. Da war ich leider nicht fix genug gewesen. Nicht Mal die Metro hatte noch Reinigungsmittel, Einweghandschuhe und nur noch ganz grobes Klopapier !
Corona FFP3 Masken sollten im Frühjahr 2020 zu einem gefragten Artikel werden. Zusammen mit Reinigungsmitteln und Klopapier hamstern die Leute die Supermärkte leer. Einen Teil der Masken hab ich später zum fairen Preis an Apotheken verkauft …

So richtig bewußt wahrgenommen hab ich die Corona Situation im Februar 2020. Aus China kamen immer beunruhigendere Nachrichten und es wurde offensichtlich: das ist super ansteckend und wir kriegen Corona hier auf jeden Fall auch. Wie gefährlich Corona ist und welche Auswirkungen es haben wird war trotzdem nur schwer einzuschätzen.

Mir wurde jedoch schnell klar: Corona, das wird global und anders laufen als: „wir lagen mit der Pest an board allein vor Madagaskar“.

Daraufhin hab ich einen Großeinkauf gestartet, wie es später die meisten gemacht haben. Atemmasken waren in China komplett vergriffen, aber hier problemlos erhältlich. Vor allem Atemmasken, weil mir klar war, daß das ein Einwegartikel ist und der Nachschub aus den Containern nur noch 30 Tage lang funktionieren würde. Aus China kam danach nix mehr. Auch keine Rohstoffe für Medikamente mehr. Ich war in dem Moment heilfroh über meine schlagkräftige, hochgelevelte Reiseapotheke und bestellte schnell noch einen Sauerstoff Generator, falls es im Krankenhaus mit den Plätzen zur Beatmung knapp werden sollte.

Mit den Kids hab ich den Film „Contagion“ als Bildungsfernsehen geschaut. Contagion zeigt sehr realistisch die Ausbreitung und die Bekämpfung einer neuartigen, tödlichen Seuche. Auch die gesellschaftlichen Auswirkungen wie Quarantäne, Engpässe, massenhaft Erkrankte und staatliches Versagen werden thematisiert.

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