Finanzielles überleben in Island – die 10 wichtigsten Tipps zum Geld sparen

In Island sind Kreditkarten in großer Gefahr ! Diesel ist im teuersten Reiseland der Welt bereits 70 cent teurer als bei uns, aber Einkäufe im Supermarkt haben einen Aufschlag von 100% bis 400% gegenüber Deutschland. Wohl dem, der sich rechtzeitig mit Lebensmitteln eingedeckt hat. Insbesondere Fleisch, Käse und verarbeitete Lebensmittel sind aus deutscher Sicht extrem teuer, praktisch unbezahlbar.

Ein Stück Käse der Sorte OldAmsterdam, das Preisschild zeigte einen Kilopreis von 3660 ISK und einen Stückpreis von 1098 ISK isländischen Kronen
Ein Stück „guter“ Käse, der nach etwas schmeckt. 300 Gramm Old Amsterdam: für umgerechnet fast 8 Euro. Das ist in Island der normale Preis.

Es gibt aber ein paar wenige Möglichkeiten, Geld zu sparen und davon zu kommen, ohne in Island komplett barbiert zu werden. Von denen will ich heute life direkt aus Island berichten.

Tipp 1: Rechtzeitig in Deutschland einkaufen – oder in Island im Bonus Supermarkt

Ich wusste ungefähr über die Situation in Island Bescheid und hab rechtzeitig in Deutschland vor allem Wurst, Schinken, Fertiggerichte, Käse und Konservendosen mit Gulasch oder Fleischrouladen gekauft. Die Transportmöglichkeiten in so einem Expeditionsmobil wie dem DAF T244 mit Kühlschrank, Gefrierfach und reichlich Stauraum sparen dabei hunderte Euro gegenüber einem erzwungenen Einkauf in einem gewöhnlichen Supermarkt in Island.

Unsere Bundesregierung informiert über die Einfuhr von Waren nach Island dann wie folgt:

„Die Einfuhr von ungekochtem Fleisch – hierzu zählt z.B. auch geräucherter Schinken und Salami – sowie von ungekochter Milch und rohen Eiern ist verboten.“ (Stand der Information: Mai 2022)

Anders informieren jedoch die Isländischen Behörden. Demnach sind Einfuhren von allen Fleischwaren für den persönlichen Gebrauch aus dem Gebiet der EU okay. Fleisch und Wurst aus nicht-EU Ländern ist allerdings verboten.

Quelle: mast.is/en/import-export/what-can-i-bring-with-me-to-iceland (Stand der Information: Mai 2022)

Ich wurde bei der Einreise jedoch nicht kontrolliert. Um ehrlich zu sein wollten die Behörden nicht Mal meinen Perso sehen. Der mit Hamstereinkäufen vollgepackte DAF T244 wurde einfach so durchgewunken. Abgesehen von massenhaft Vorräten hatte ich allerdings auch keine wirklich verbotenen Sachen an Board. Irgend welchen Kontrollen sehe ich normalerweise gelassen entgegen.

Ins Reisegepäck gehören daher: Würstchen, Schinken, Wurst, Käse. Wiener Würstchen und gebrühte Bratwürstchen, wenn man auf der sicheren Seite sein will. Wer schmuggeln will: mitgebrachte Angeln sind streng verboten. In der Warteschlange beim Zoll würde ich mich daher hinter einem Angler anstellen. Mit dem ist der Zoll dann erstmal etwas beschäftigt.

Backpacker oder Flugreisende mit Mietwagen haben jedoch nur die Möglichkeit, lokal einzukaufen.

Mit Abstand am günstigsten ist in Island die Supermarktkette Bonus. Die Kette hat ein riesen fettes rosa Sparschwein als Logo. Wenn man das frech grinsende Sparschwein auf irgend einer Fahne wehen sieht heißt es: sofort abbiegen und einen Großeinkauf starten. Alle anderen Supermärkte sind meist deutlich teurer.

Dicht dran ist Kronan mit Eigenmarken wie „First Frice“. Das kann lokal günstiger oder gleichauf mit dem Bonus sein.

Bonus ist vor allem im Großraum Reykjavik vertreten, daher im Südwesten Islands. Vier wichtige Bonus Ableger, die man sich merken sollte sind in:

Egilsstadir, in der Nähe vom Fährhafen Seydisfjordur

Akureyri, einziger Standort im Norden

Isafjördur, einziger Standort im abgelegenen Nordwesten

Stykkisholmur, einziger Ableger auf der Snäfellsnes Halbinsel

Eine Karte über alle Filialen ist hier: bonus.is/finna-verslun

Tipp 2: Müsli zum Frühstück
Eine Tüte Müsli mit Rosinen und bananenchips, in Hintergrund zeigt das Preisschild 299 Kronen

Müsli ist bezahlbar. Ich hab für eine Tüte Müsli 300 Kronen (= 2,17 Euro) und für eine Tüte mit 1 Liter Milch 220 Kronen (= 1,60 Euro) bezahlt. Milch: mal eben doppel so teuer wie bei uns, aber dafür braucht man pro Portion ja nicht viel. Eine Tüte Müsli und zwei Tüten Milch sollten eine Woche reichen.

Mit ein, zwei Bananen, einer Handvoll Rosinen oder zwei Äpfeln obendrauf ist man dann bei etwa 10 Euro pro Woche. Frühstück günstig, gesund und lecker.

Tipp 3: Brot selber backen
Weisse Quittung über einen Betrag von 640 ISK isländischen Kronen und ein braunes Weizenbrot

Brot ist sehr teuer. Ein Laib Brot kostet durchschnittlich 5 – 8 Euro. Oben ist mit 640 Kronen = 4,60 Euro bereits das allerbilligste Weizenbrot abgebildet. Isländisches Brot schmeckt neutral: nach gar nix. Ich hab mir mein Brot daher meist selbst gebacken. Auch in Ermangelung eines Bäckers, wenn man weit draussen steht.

Wie selber Brot backen funktioniert hab ich in einem eigenen Artikel über Brot backen unterwegs ausführlich beschrieben.

Zum Backen braucht man ausser Mehl, Wasser und Hefe allerdings noch einen Backofen. Bei mir ist es ein OMNIA und ein Campingkocher mit Gaskartuschen. Mehl ist mit deutlich unter 1 Euro pro Kilo in Island vergleichsweise günstig. Als ich in Deutschland losgefahren bin, war Mehl dort wegen der Ukraine Kriese entweder gar nicht erhältlich oder viel teurer.

Eine Papiertüte mit 2kg weissem Mehl und ein gelbes Preisschild mit 239 ISK
1 kg Mehl kostet 120 Kronen = 0,88 Euro. Das reicht für viele, viele selbst gebackene Brote.

Pfannkuchen machen oder Kuchen und Kekse selber backen ist in Island daher sparsam.

Tipp 4: Restaurants mit Google Maps recherchieren und auf preiswerte Imbissbuden ausweichen

Restaurantbesuche spart man sich besser. Grundsätzlich werden in einem durchschnittlichen, isländischen Restaurant umgerechnet 50 Euro pro Person fällig. Bereits eine Pizza kostet mindestens 25 Euro. Nach oben sind selbstverständlich keine Grenzen.

Schade, als Sparfuchs wird man daher die eine oder andere isländische Spezialität verpassen. Ich hab diesen Artikel jedoch nicht für Leute geschrieben, bei denen Geld sowieso keine Rolle spielt. Für Reisende mit begrenztem Budget, die trotzdem lecker essen gehen wollen ist Google Maps dann das passende Werkzeug.

Google ist eine ziemlich üble Datenkrake, welche ihre zum „Local Guide“ beförderten gratis Mitarbeiter dazu auffordert, Bilder von Gerichten und Speisekarten hochzuladen. Nur widerwillig gebe ich zu, daß das einen großen Nutzen für alle hat. Denn so kann man mit 15 Minuten rechercheaufwand herausfinden, welches Restaurant z.B. im überteuerten Island am preiswertesten ist. Oder überhaupt bezahlbar.

Die bittere Rechnung kommt in ein paar Jahren, wenn die Auffindbarkeit bei Google für die Restaurantbetreiber nicht mehr umsonst ist. Google hat einen ganz harten Fokus auf Geld. Für die Nutzung der gratis von den Nutzern hochgeladene Datenbasis wird irgendwann Geld verlangt, wenn die Marktstellung unangreifbar ist. Am Wahrscheinlichsten von den Restaurantbesitzern für ein gutes Ranking – und die schlagen die Mehrkosten auf den Preis auf. Nicht anders läuft es mit ebay Gebühren, Kosten für Kreditkarten oder den Kosten von Fernsehwerbung für Markenbier. Das zahlt stets der Kunde, durch einen Preisaufschlag.

Aber ich schweife ab, wo war ich – zurück zu den günstigen Restaurants in Island …

Ausländische Imbissbuden sind tendenziell am günstigsten.

Ein Teller mit Hühnchen Kebab, Salat, einer roten Cola Dose und einer weissen Papierquittung über 2090 ISK isländischen Kronen
Hier hab ich für einen Hähnchenteller mit Reis, Salat und einer Cola Zero 2090 ISK bezahlt: rund 15 Euro. Das geht preislich und war sehr lecker. Als Sparfuchs muss man allerdings etwas suchen und Abstriche beim Ambiente machen. In Spezialitäten Restaurants sind 50 – 75 Euro einzuplanen, pro Person.

Insbesondere in einfachen Restaurants von Typ Bistro oder Burger ist Kaffee zum selber nehmen oft umsonst. Einfach Mal drauf achten ! Das spart viele Kronen ein.

Tipp 5: preiswertes Deutsches Bier mitbringen – zum tauschen oder selber trinken

Keine Überraschung ist vermutlich, daß Alkohol (wie in allen skandinavischen Ländern) teuer ist. Das betrifft mich persönlich nicht, da ich sowieso prima ohne auskomme. Anstatt Rausch & Feiern fahr ich lieber militärische Allrad LKW durch die Gegend …

Für alle, die auf ein „Prösterchen“ oder „Bierchen“ angewiesen sind (Leute die abhängig sind, verniedlichen ihre Gewohnheiten immer so lustig): Ein 0,5er Bier diverser isländischer Eigenmarken kostet in den staatlichen Alkohol Läden zwischen 3,50 und 5 Euro und hat meist um die 5%. Soll aber nicht so gut sein. Die isländischen Schnappsläden heißen Vinbuden. Man erkennt sie an den drei roten Punkten.

Deutsches Bier muss mitgebracht werden und eignet sich durchaus als Tauschobjekt. Was wiederum Geld spart. Es ist ein willkommenes Gastgeschenk oder kann als kleine Bestechung verwendet werden. Daher, um Isländer wegen irgendwas, was man falsch gemacht hat, wieder milde zu stimmen.

Mein Rat wäre im großen und ganzen, in Island einfach auf Alkohol zu verzichten und dafür lieber echtes Abenteuer zu erleben. Spart einfach am meisten.

Wer der Meinung ist, er könnte noch schnell im Duty Free Shop vom Flughafen günstiger an Alkohol ranzukommen ist etwas zu spät dran und hat dann einfach Pech gehabt.

Tipp 6: Leitungswasser verwenden. Unterwegs und im Restaurant

Keine Überraschung: Leitungswasser hat in Island (wie in Deutschland auch) perfekte Trinkwasserqualität. Es besteht keine Notwendigkeit, Wasser in Plastikflaschen zu kaufen.

Leitungswasser ist im Restaurant gratis. Gern gesehen ist vermutlich nicht, aber ein Becher Leitungswasser kann dezent mit einer Brausetablette (Vitamin C) geschmacklich aufgewertet werden.

Tipp 7: Bargeld am Geldautomaten + Umtauschkurse + Kreditkarten

In Island kommt man prima ohne Bargeld zurecht, Visa und Mastercard gehen überall. Naja, fast überall. An den Tanksäulen funktionieren ausländische Debit Karten nur selten. Ich musste beim Anbieter N1 auf an der Kasse gekaufte Guthabenkarten ausweichen und damit die Tanksäule freischalten. Das war zum Glück tagsüber, als alles auf hatte.

Darüber ist ein ausführlicher Bericht fertig: Tücken beim Tanken in Island.

Ich hab ansonsten 10.000 Kronen per Kreditkarte an einem Bankautomaten abgehoben, was 72 Euro entspricht. Damit hab ich z.B. einen Hot Pot per Spendenkasse bezahlt und private Campingplätze. Oder wenn das Kreditkarten Terminal gerade Mal nicht ging.

Eine Kreditkarte und der Gegenwert von 50 Euro in Isländischen Kronen sollten erstmal ausreichen, um überall durchzukommen. Isländische Kronen aus Deutschland mitnehmen ist teuer & Quatsch.

Für das Abheben von Geld verlangen die Banken meistens 300 Kronen = 2,20 Euro. Die Sparisjodurinn ist am günstigsten und nimmt nur 200 ISK.

Gelegentlich wird man gefragt, ob die Abbuchung in Euro oder ISK erfolgen soll. An der Stelle IMMER Isländischen Kronen ISK angeben. Der Umtauschkurs der eigenen Bank oder Kreditkartengesellschaft ist stets günstiger, als ein Umtausch der Fremdbank.

Falls man „Euro“ angibt, tauscht die Isländische Bank nach eigenem Ermessen in Euro um und belastet die Kreditkarte in Euro. Der Wechselkurs kann durchaus fantasievoll ausfallen.

Tipp 8: auf Trinkgeld verzichten

In Deutschland wäre es etwas unhöflich, auf Trinkgelder zu verzichten. In Island ist es dagegen üblich, nur den Betrag auf der Rechnung zu bezahlen. Meist wird sowieso mit Karte bezahlt. Vermutlich war der Besuch im Restaurant bereits so eklatant teuer, daß einem Aufrunden sowieso nicht mehr in den Sinn kommt. Passend bezahlten ist in Island daher kein Fauxpas.

Tipp 9: im Sommer reicht die nötigste, regenfeste Kleidung

Dieser Tipp wird dir vermutlich am meisten Geld sparen. Denn viele Island Reisende in spe decken sich für das erste Mal Island anhand irgend welcher sehr langer Empfehlungslisten aus Internet Blogs ein. Gekauft wird dann über Affiliate Links, weil es bequem ist. Auf die Weise schwatzen viele Reise Blogger ihren Lesern mehr auf, als wirklich benötigt wird. Mit den geschönten Empfehlungen und den Affiliate Links zu Partner Shops wird dabei kräftig Geld verdient. Über den Nepp mit den Partnerlinks hab ich inzwischen einen eigenen Artikel geschrieben.

Vor allem in den Sommer Monaten, in denen die meisten Menschen nach Island reisen, kommt man mit seinen ganz normalen Anziehsachen bereits ziemlich gut zurecht. Gegen Wind und Wasser muss man in Island jedoch gut geschützt sein. Das Wetter kann auf Wanderungen schnell umschlagen, ein kühler Wind weht im baumlosen Island fast immer. Nass wird man ausserdem in der Nähe von einem der vielen Wasserfälle.

Ich rate zu guter, langlebiger Qualität. So hab ich für eine besonders leichte Regenjacke zum drüber ziehen über 100 Euro ausgegeben. Dabei hab ich diese Markenware persönlich im Outdoor Laden gekauft und direkt vor Ort auch mehrere Teile ausprobiert.

Mitnehmen würde ich daher:

  1. Eine leichte, bequeme Regenjacke mit Kapuze. Wasser und Wind undurchlässig, XXL zum drüber ziehen. Am besten direkt im Laden mit den normalen Anziehsachen (T-Shirt und Pullover) ausprobieren.
  2. Eine ebensolche, regendichte Hose. Zum drüber ziehen über die normalen Anziehsachen
  3. Eine gute Mütze, die den Kopf warm hält
  4. Eine Schlafmütze zum abdecken der Augen. Im Sommer wird es in Island nicht richtig dunkel
  5. eventuell gute Trecking Schuhe mit Gripp

Ich war auf vielen Wanderwegen und selbst Klettertouren tatsächlich nur in Sandalen unterwegs. Wichtig sind Schuhe mit einer griffigen Sohle. Dabei bevorzuge ich leichte Schuhe, in denen ich mich wohl fühle, die bequem sind, nicht viel wiegen und die man lange tragen kann.

Unterwäsche von Merino nur wegen Island muss es daher nicht sein. Es reichen die ganz normalen Sachen, die man schon im Schrank oder gerade an hat. Ausser natürlich, Du stehst einfach auf Merino oder willst das Gefühl haben, rund um perfekt ausgerüstet und vorbereitet zu sein. Oder Du bist als Hochleistungssportler in Island unterwegs. Oder Geld spielt keine Rolle.

Preis für eine simple NorthFace Mütze in Island: ungerechnet 50 Euro … besser rechtzeitig in Deutschland ausrüsten.

Tipp 10: Mehrwertsteuer erstatten lassen

Bei der Ausreise ist es für bestimmte Einkäufe möglich, sich einen Teil der isländischen Mehrwertsteuer erstatten zu lassen.

Das trifft nur auf Einkäufe zu, die an dem „Tax Free“ Programm teilnehmen, über 6.000 ISK sind und die mit Kreditkarte bezahlt wurden.

Wenn größere Anschaffungen (notwendiges Werkzeug, neues Zelt, teure Markenklamotten) getätigt werden würde ich den Verkäufer darauf ansprechen.

In dem Fall werden im Laden zusätzliche Dokumente gedruckt / ausgehändigt, wo man seinen Namen, die Adresse und die Kreditkartenummer einträgt. Das wirft man bei der Ausreise einfach in eine bereit gestellte Sammelbox. Der isländische Zoll macht dort einen Stempel drauf und nach einiger Zeit gibt es eine Gutschrift auf der Kreditkarte. Die Gutschrift erfolgt nicht durch den Zoll selbst, sondern wird durch eine ausländische Firma bearbeitet und ausgezahlt. Bei mir waren die Briefumschläge an eine Firma in der Slowakei adressiert.

Sowohl am Flughafen Kevlavik als auch beim Fährhafen in Seydisfjördur gibt es die Möglichkeit, „Tax free“ Rechnung einzureichen.

Die etwas versteckte und unbemannte Tax Free Sammelbox beim Terminal in Seydisfjördur.

Bespiel: Ich hab mir in Island spontan eine Drohne gekauft. Die hat 66.662 ISK gekosten, der Steuer Anteil war bei 24% MwSt 12.902 ISK. Erstattet werden davon dann 9.100 ISK. Von den Steuern knappst sich die Tax Free Firma daher rund 25% Gebühren ab, ein sehr einträglichen Geschäft.

Mein Rat wäre, die MwSt Erstattung im Kopf zu haben und mitzunehmen, wenn eine teure Anschaffung im Urlaub unumgänglich oder geplant ist. Einkäufe „wegen tax free“ als Kaufargument lohnen sich meiner Meinung nach nicht. Es gibt nicht den vollen Betrag zurück. Dazu muss man gewisse bürokratische Hürden nehmen und darf das abgeben zum Schluss nicht vergessen.

Bonus Tipp: Augen auf + clevere Sparmöglichkeiten entdecken

Insbesondere in kleinen, abgelegenen Supermarkt ohne hohe Umsätze lohnt es sich, auf herabgesetzte Sonderangebote zu achten. Fleisch mit 50% Rabatt weil das Ablaufdatum naht spart in Island richtig viel Geld.

Das sollte dann aber sofort verbraucht werden. Teurer Jogurt oder Käse ist gekühlt oft lange über das Ablaufdatum hinweg haltbar.

5 Äpfel für 50 Kronen, das ist praktisch geschenkt. In der Tüte waren sechs, einen musste ich wegschmeissen.

Hier ist noch ein extremes Beispiel wie ich für Lebensmittel Geld gespart hab:

Eine Hand hält drei rote Tomaten, im Hintergrund sind mehrere überreife und leicht matschige Tomaten auf einem Komposthaufen zu sehen.
Beim Spaziergang entdeckt. Der Bauer hat überreife Tomaten auf den Komposthaufen geworfen. Viele davon waren noch gut.
Eine weisse Schale mit einem Tomatensalat aus Tomatenscheiben und Zwiebeln.
Ich hab die schlechten Stellen weggeschnitten und die eine Hälfte mit Zwiebeln zu einem Tomatensalat verarbeitet. Die andere Hälfte wurde in einer Spagetti Sauce verwendet. Lecker und sogar gratis.
Ein Teller mit Nudel Bacon Käse Auflauf
Komplett vollfuttern für nur 1500 ISK. Wie das geht ? Nun, das isländische SAR (search and rescue) hat am Wochenende in Skagastönd ein Wohltätigkeits Buffet veranstaltet. Mir waren die vielen Autos vor dem Gemeindezentrum aufgefallen. Ich war neugierig genug nachzuforschen, was es dort interessantes zu sehen gibt. Speziell am Wochenende kann es sich daher lohnen, bei den Isländern mitzufeiern.

5 Kommentare

  1. Ich kann die Erfahrungen 1 zu 1 bestätigen.
    Die Rückzahlung der Mehrwertsteuer hat bei uns problemlos geklappt. Wir haben den Beleg am Flughafen abgegeben und ca. 2 Wochen später bekamen wir über die Kreditkarte 12,44 % zurück

    1. Hallo Thomas,
      das ist interessant! Wo am Flughafen hast du deine Belegen denn abgegeben, das würde ich dann auch so machen 🙂

      1. Ich antworte Mal schnell für Thomas, weiss nicht ob er noch mitliest. Das Tax Office ist auf der unteren Ebene im Flughafen Reykjavik Keflavik. Mir war dort ein Briefkasten aufgefallen, falls die Abreise Nachts erfolgt. Dort war auch ein Plakat mit Erklärungen. Da der Flughafen eher klein ist, findet man das schnell.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.